Tipps – für einen schönen Garten

Was ich dabei beachten muss

Neuanlage eines Gartens – Ich plane meinen Garten

Es gibt zwei Möglichkeiten einen Garten zu planen: Entweder Sie gehen zu einem Fachmann und lassen sich hier eine komplette Gartengestaltung entwerfen, oder Sie planen und gestalten ihren neuen Garten selber.

So gehen Sie vor: Sie kopieren sich den Lageplan (1:100) und zeichnen alle wichtigen Daten (bestehende Bäume, Grundstücksgrenzen, bestehende Gebäude, den Nordpfeil) ein. Sind größere Höhenunterschiede zu berücksichtigen, so erweisen sich Geländeschnitte als hilfreich. Auch sollten Sie klimatische Verhältnisse berücksichtigen. Von wo kommen Wind und Regen, wie verlaufen Sonneneinwirkung und Schatten im Laufe des Tages?

Grundfragen zum Garten: Möchten Sie einen Nutz- oder Ziergarten oder eine Kombination von beiden? Brauchen Sie Spielecken für Kinder? Möchten Sie einen Hausbaum? Wie viel Zeit haben Sie für Pflegemaßnahmen? Sollen Gemüse, Obst oder Kräuter angebaut werden? Es gäbe noch eine Vielzahl an Fragen. Setzen Sie sich oft genug zusammen und diskutieren Sie innerhalb der Familie die Wünsche und Vorstellungen.

Garten planen

Der Bauerngarten


Ein umzäunter Nutz- und Ziergarten. Gerade im ländlichen Bereich bietet er – genügend Fläche vorausgesetzt – ein vielfältiges Angebot. Meist legt man den Bauerngarten so an, dass man Platz für Kräuter, Gemüse, Stauden, Komposthaufen und ausreichend Rasenflächen hat.

Der Reihenhausgarten


Ist meist sehr knapp bemessen. Um die Privatsphäre zu bewahren, sind Abtrennungen und Nischen sehr wichtig. Absprachen mit den Nachbarn vor den Pflanzmaßnahmen sind jedoch empfehlenswert. Mit den Nachbarn könnte man z.B. einen gemeinsamen Kompostplatz anlegen. Planen Sie auch einen Sitzplatz, eine Ruheecke und wenn möglich, eine Wasserstelle mit ein. Die Wege sollten die Rasenflächen mit den Beeten verbinden. Wählen Sie als Belag Rindenmulch oder Pflaster- bzw. Klinkersteine. Die Breite der Wege sollte nicht mehr als 70 cm betragen.

Garten am freistehenden Haus


Der Garten wird meist von einem Zaun umschlossen und hat angrenzende Nachbargrundstücke. Auch diese Gärten lassen sich vielfältig gestalten. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Grenzabstände von 3 Meter zum Nachbargrundstück einhalten. Alle Wünsche bezüglich der Gestaltung sind in einem solchen Garten in der Regel realisierbar.

Der Vorgarten


Einem alten Sprichwort zufolge – die Visitenkarte des Hauses.Für Rasenflächen ist diese Fläche oft zu klein. Pflanzen Sie hier einen kleinen Hausbaum und ein Staudenbeet. Für den sonnigen Bereich bieten sich Buchs, Rittersporn, Phlox, Kissenastern, Mädchenauge und Pfingstrosen an. Im schattigen Bereich sollten Sie mehr Immergrün, Kletterhortensien, Eisenhut, Duftveilchen oder das Waldgeißblatt pflanzen.  Wenn möglich, vermeiden Sie Treppen. Treppen erschweren die Arbeiten im Garten. Wählen Sie als Zaun den klassischen Gartenholzzaun. Er passt ideal in unsere Landschaft und sollte schlicht gehalten werden. Zu empfehlen ist Eichen-, Buchen- und Lärchenholz. Igel und andere Kleintiere sollten Platz zum Durchschlüpfen haben. Holzzäune bieten Lebensräume für viele Kleinlebewesen.

Die richtige Rasenpflege

Es wäre doch wunderbar, wenn der Rasen Jahr für Jahr schön ist ohne Unkraut, ohne Moos und ohne Fehlstellen. Geht das überhaupt? Das Problem sind oft Pilzkrankheiten, Klee, niedriger ph-Wert oder zu tiefes Mähen.

Auch der Boden muss geschont werden, Verdichtungen sollten vermieden werden. Das Mähen bei feuchter Witterung sollte unbedingt unterlassen werden. Auch bei der Düngung werden oft Fehler gemacht. Rasen braucht einen Langzeitdünger, der den Rasen den ganzen Sommer kontinuierlich mit Nährstoffen versorgt. Die Gabe von Mineraldüngern mit hohen Stickstoffwerten sollte vermieden werden. Durch Regenwasser werden diese Nährstoffe ausgewaschen. Der Salzgehalt steigt, der Regenwurm stirbt und der Boden verdichtet. Nur in gesunden, lockeren Böden mit gesunden Pflanzen kann der Regenwurm leben. Organische Masse sollte durch Kompostgaben zurückgegeben werden. Nur durch eine gezielte Düngung mit Donau-Wald Kompost oder Rasenfit (bei schweren Böden) erhalten Sie Ihren Rasen vital und gesund.

Wege zu einem schönen Rasen

Ist der Sommer sehr trocken und warm, sollte man den Rasen 1–2 mal die Woche wässern: Am besten frühmorgens oder abends mit insgesamt 25 l/m² und Tag. Das ist zwar eine große Wassermenge, fördert jedoch das Tiefenwachstum und macht den Rasen stressunempfindlich. Auch beim Mähen sollte man einige Dinge beachten: Der Vegetationspunkt des Rasenhalmes liegt bei ca. 3 cm. Jeder Tiefschnitt schwächt den Rasen und fördert Moos. Bei geschwächtem Rasen entstehen Fehlstellen, die gleich von Unkraut besiedelt werden. Unkrautpflanzen sind oft Lichtkeimer. Sie wachsen dann sehr schnell an und holen sich die Nährstoffvorräte aus tieferen Bodenschichten. Die Schnitthöhe von Rasenflächen sollte immer zwischen 4–5 cm liegen. Nicht zu oft mähen, da dann der Rasen geschwächt wird und eine Verbrennungsgefahr im Sommer besteht. Überall, wo Bäume, Sträucher, Hecken unmittelbar an Rasenflächen wachsen, kommt es zur Schattenwirkung und meist einer Absenkung des ph-Wertes. Der Rasen konkurriert um das Nährstoff- und Wasserangebot. Da die Gehölze und Bäume ein viel tieferes  Wurzelwachs-tum haben, ziehen die Gräser den Kürzeren. Er muss deshalb gesondert gedüngt und gewässert werden. Hier verwenden Sie bitte ausschließlich 2–3 jährlich reinen Kompost!

Vertikutieren des Rasens sinnvoll?

Beim Vertikutieren im Frühjahr wird die aus abgestorbenen Stengelteilen, Blättern, sowie oberflächlichen Wurzeln und Ausläufern gebildete Rasenfilzschicht durchschnitten, aufgewirbelt und der Boden nur wenige Millimeter tief eingeritzt. Auf einer kleinen Fläche kann diese Arbeit mit einem preisgünstigen Vertikutierrechen durchgeführt werden. Beim Aerifizieren werden dagegen in der Regel maschinell viele kleine Löcher im Rasen gesetzt, man kann sich auch mit einer Grabgabel behelfen. Danach sollte man das dadurch gewonnene Material (Rasenschnitt, Moos, Holzstückchen u.a.) abrechen und in der Biotonne entsorgen. Gleich danach die offenen Ritzen mit Rasenfit oder Kompost füllen. Ziel ist es immer den Wasserabzug und den Lufthaushalt in der obersten Bodenschicht zu verbessern bzw. zu erhalten.

 

 

Mit uns durch's Gartenjahr

Die Tätigkeiten und Aufgaben im Garten sind sehr vielfältig. Um nicht den Überblick zu verlieren haben wir eine Auflistung auf was Sie achten müssen. Monat für Monat erfahren Sie hier, was sie tun müssen um erfolgreich durch das Gartenjahr zu kommen.

Der Garten im Frühling

Ob Vorgarten, Hausgarten, Gemüsegarten, Rasen oder Kübelpflanzen, das Gartenjahr hat mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und der Schneeschmelze begonnen.Der Monat März ist noch geprägt von kalten Nächten und hoher Bodenfeuchtigkeit. Die Aussaat von Pflanzen in Pflanzkästen kann jedoch auf den Fensterbänken im Haus beginnen.

Was gibt es zu tun im April?

 

  • Beerenobst mit Donau-Wald Rindenmulch mulchen
  • Blattgemüse und Kräuter säen
  • Letzter Termin für Winterschnitt
  • Obstbäume auf Schädlinge und Verletzungen untersuchen
  • Pflanzung von Eissalat und Brokkoli
  • Aussaat Blumenkohl und Kohlrabi unter Folie
  • Bodenuntersuchungen durchführen lassen
  • Winterschutz der Rosen entfernen, abgefrorene Triebe entfernen und Pflanzen mit Kompost düngen
  • Pflanzungen von Gehölzen und Stauden
  • Dahlien- und Gladiolenknollen setzen
  • Rasenpflege: 1. Schnitt und Vertikutieren, dann mit Rasenfit düngen (Sand im Produkt enthalten)
  • Rasenansaat auf Donau-Wald Gartenerde


Kübelpflanzen:

  • hell stellen
  • welke Blätter entfernen und eventuell zurückschneiden
  • langsam mit dem Gießen und Düngen beginnen


Benötigte Gartenprodukte:

  • Blumenerde zum Pflanzen von Balkon- und Kübelpflanzen
  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost zum Düngen von Stauden und Obstgehölzen
  • Kräutererde zum Pflanzen von Kräutern
  • Rasenfit

 
Pflanzungen von:

  • Raseneinsaat und Pflanzung von Gemüse im Gewächshaus
  • Umtopfen von Zimmerpflanzen

Was gibt es zu tun im Mai?


  • Balkonkästen bepflanzen mit Donau-Wald Blumenerde
  • Erbsen und Bohnen aussäen
  • Kübelpflanzen aus dem Winterquartier holen
  • Umtopfen der Kübelpflanzen vornehmen
  • Rasenansaat auf Donau-Wald Gartenerde
  • Pflanzung von Balkon-, Kübel- und Freilandpflanzen
  • Rosen mit Donau-Wald Kompost düngen
  • Erdbeeren mit Frischkompost mulchen
  • Auspflanzen von Kohl, Porree, Salaten und allen einjährigen Kräutern
  • Kartoffeln und Bohnen anhäufeln
  • Beerenobst vor Spätfrösten mit Vlies schützen
  • Auspflanzen der Sommerblumen

 

Kübelpflanzen:

  • Nach den Eisheiligen Pflanzen ins Freie stellen, regelmäßig gießen und düngen

 
Benötigte Gartenprodukte:

  • Blumenerde zum Pflanzen von Balkon- und Kübelpflanzen
  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost zum Düngen von Stauden und Obstgehölzen
  • Kräutererde zum Pflanzen von Kräutern

 

Pflanzungen von:

  • Sommerblumen, Kräuter und Wasserpflanzen

Was gibt es zu tun im Juni?

 

  • Möglichst viele Kräuter für Tee und Gewürze vor Johanni ernten (wachsen schnell nach)
  • an heißen Tagen vertikutieren und Rasenfit einrechen, oder erst Rasenfit streuen und dann vertikutieren
  • Rasen regelmäßig mähen (mind. 4-5 cm), bei Trockenheit bewässern
  • Für rankende und hohe Pflanzen Kletterhilfe bauen
  • Pflanzzeit für Tomaten, Brokkoli u. a.
  • Tomaten regelmäßig ausgeizen
  • Unkraut jäten und Boden regelmäßig harken
  • Wassertriebe bei Obstbäumen entfernen
  • Kohlarten mit Schutzvlies vor Schädlingen schützen
  • Ernte Erdbeeren
  • Die verblühten Triebe der Rosen zurückschneiden

 
Benötigte Gartenprodukte:

  • Blumenerde zum Pflanzen von Balkon- und Kübelpflanzen
  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost zum Düngen von Stauden und Obstgehölzen
  • Kräutererde zum Pflanzen von Kräutern
  • Rasenfit zur Regeneration und Düngung von Rasenflächen (Vertikutieren mit einplanen)

 
Pflanzungen von:

  • Tomaten, Kohlgemüse und Kürbissen
Der Garten im Sommer

Das meiste im Garten ist bereits getan. Nun ist es wichtig die Wässerung und die Düngung der Pflanzen nicht zu vergessen.

Was gibt es zu tun im Juli?

 

  • Balkonblumen düngen
  • Ernte von Gurken, Kohlrabi, Bohnen, Erbsen, Möhren, Zucchini, u.a.
  • Ernte von verschiedenen Kräutern
  • Aussaat von Endivien, Brokkoli, Radieschen und Rettich
  • Klaräpfel unbedingt bis zur Genussreife am Baum belassen
  • Ernte von Süß-, Sauerkirschen und frühen Äpfeln
  • Erdbeerstauden nach der Ernte abmähen (max. 6 cm) und Ableger einpflanzen

Zweijährige Blüher wie Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht ins Freiland säen fürs nächste Jahr.Rosen: Verblühtes abschneiden und ausputzen um Fäulnispilzen vorzubeugen. Gemüse: Bei Bedarf wässern. Eine Mulchdecke hält den Boden länger feucht und krümelig


Kübelpflanzen:

  • auf Befall von Insekten und Schnecken achten
  • Blattläuse und Spinnmilben bei Befall sofort mit angesetzter Brennnessel- oder Schachtelhalm-Brühe besprühen
  • Mehrmals wiederholen


Benötigte Gartenprodukte:

  • keine, da Sommerpause

 
Pflanzungen von:

  • Keine Pflanzungen vornehmen

Was gibt es zu tun im August?

 

  • Spinat und Feldsalat säen
  • Rasenflächen auf mind. 4 cm Höhe mähen
  • Endivien pflanzen
  • Das Düngen bei Kübelpflanzen reduzieren, Rosen nicht mehr düngen
  • Balkonblumen regelmäßig düngen, an heißen Tagen bis zu zwei Wassergaben täglich
  • An heißen Tagen die Stauden und Sommerblumen in den Morgenstunden gießen
  • Letzte Rasenpflege, wie Vertikutieren durchführen
  • Stecklinge zur Vermehrung von Sommerblumen ( Margeriten, Pelargonien, u.a.) und Kübelpflanzen schneiden
  • Ernte fast aller Gemüsearten
  • Tomaten ausgeizen
  • Neue Triebe der Kletterpflanzen anbinden und lenken
  • Ernte von Pfirsichen, Pflaumen, Frühbirnen und Brombeeren
  • Beerensträucher nach der Ernte schneiden

Benötigte Gartenprodukte:

  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Rasenfit
  • Rasendünger

 
Pflanzungen von:

  • Erdbeeren

Was gibt es zu tun im September?

 

  • Rasenflächen können jetzt noch angelegt werden (Donau-Wald Gartenerde)
  • Die Balkonkästen jetzt mit Heidekraut oder Chrysanthemen bepflanzen
  • Gute Zeit für Pflanzmaßnahmen von Gehölzen und Stauden
  • Tulpen- und Narzissenzwiebeln in den Boden legen
  • Ernte von Trockenblumen
  • Pflanzen von Rhabarber und Schnittlauch
  • Aussaat von Gründüngung
  • Ernte von Holunderfrüchten
  • Ernte von Kernobst allgemein


Benötigte Gartenprodukte:

  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost zum Düngen von Stauden und Obstgehölzen
  • Rindenmulch zum Abdecken von Beeten und Hängen

Pflanzungen von:

  • Koniferen und Pfingstrosen
Der Garten im Herbst

Die Natur bereitet sich langsam auf den langen Winter vor. Manche sagen; die Herbstzeit ist die schönste Zeit, auf alle Fälle bringt der Herbst eine harmonische Stimmung und wunderschöne Farben in die nun immer kürzeren Tage.

Was gibt es zu tun im Oktober?

 

  • Mulchen von Beeten, Hängen, und Beerenobstflächen mit Donau-Wald Rindenmulch
  • Abräumen der Beete im Gemüsegarten
  • Letzte Schnittarbeiten beim Rasen (möglichst lang lassen)
  • Anhäufeln von Rosen und Rückschnitt
  • Kübelpflanzen einräumen
  • Ernte von Kürbissen, Rettich, Möhren, Kohlarten, Fenchel, u.a.
  • Rhabarber teilen und wieder auspflanzen
  • Ernte von Nüssen, Hagebutten und Quitten
  • Pflanzen von allen Obstbäumen und Beerensträuchern
  • Sommer- und Kübelpflanzen ins Winterquartier stellen


Benötigte Gartenprodukte:

  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost zum Düngen von Stauden und Obstgehölzen
  • Rindenmulch zum Abdecken von Beeten und Hängen
  • Graberde zur Pflege von Grabstätten

 
Pflanzungen von:

  • Laubgehölze, Rosen und Stauden

Was gibt es zu tun im November?

 

  • Wasserleitungen und -behälter entleeren
  • Zäune, Bänke, Tische reinigen ggf. wegräumen
  • Steingartenstauden mit Reisig abdecken
  • Schneiden der Ziergehölze
  • Wurzelgemüse in feuchten Sand einschlagen
  • Frostempfindliche Kräuter ins Haus räumen
  • Tomaten abernten und im Haus nachreifen lassen
  • Obst nicht neben Kartoffeln lagern
  • Faulende Früchte aus dem Lager entfernen

Benötigte Gartenprodukte:

  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Rindenmulch zum Abdecken von Beeten und Hängen

 
Pflanzungen von:

  • Hecken und Obstgehölze

Was gibt es zu tun im Dezember?

 

  • Faulende Früchte aus dem Lager entfernen
  • Gartenwerkzeuge gründlich reinigen
  • Rasenmäher warten und winterfest machen, Messer schärfen
  • Ernte von Schwarzwurzeln und Meerrettich an frostfreien Tagen
  • Baumpfähle und Zaunpfosten kontrollieren ggf. ersetzen
  • Edelreiser an frostfreien Tagen schneiden und in Sand schlagen


Benötigte Gartenprodukte:

  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Rindenmulch zum Abdecken von Beeten und Hängen

Pflanzungen von:

  • Hecken und Obstgehölze solange der Boden nicht gefroren ist
Der Garten im Winter

Der Winter ist Erholungs- und Ruhezeit für Mensch und Natur. Trotzdem gibt es immer was zu tun.

Was gibt es zu tun im Januar?

 

  • Nistkästen bauen bzw. alte Kästen reinigen
  • Winterschnitt von Laubgehölzhecken
  • Häckseln von Schnittholz, Aufräumarbeiten am Kompostplatz
  • Bei starkem Schneefall bruchgefährdete Gehölze freischütteln
  • Bei altem Saatgut: Keimproben durchführen
  • Bis zum 21. Januar an frostfreien Tagen Winterschnitt an Obstbäumen durchführen
  • (Förderung Blüten- und Fruchtbildung), Schnitt danach fördert Holzwachstum
  • Ende Januar - Aussaat Schnittsalat, Sommerlauch, Weißkohl und Kohlrabi ins Frühbeet
  • Faulendes Lagerobst sortierenllen


Benötigte Gartenprodukte:

  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen (bei schneefreiem Wetter)

 
Pflanzungen von:

  • Keine Pflanzungen empfehlenswert

Was gibt es zu tun im Februar?

 

  • Mistbeete / Frühbeete mit Frischkompost vorbereiten
  • In schneefreien Lagen kann mit der organischen Düngung (Kompost) begonnen werden
  • Nistkästen "katzensicher" aufhängen
  • Schneeglöckchen können nach der Blüte geteilt bzw. vermehrt werden
  • Noch vor dem Austreiben Topfpflanzen in größere Gefäße umtopfen
  • Einjährige Sommerblumen am Zimmerfenster aussäen
  • Frühkartoffeln in frostsicheren, hellen Räumen vortreiben
  • Rhabarber abdecken, dies fördert das Austreiben
  • Der Obstbaumschnitt sollte vor dem Blattaustrieb beendet sein
  • Ende Februar kann mit der Veredelung von Kirschen und Pflaumen begonnen werden

Benötigte Gartenprodukte:

  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost fürs Gemüsebeet

Pflanzungen von:

  • Hecken, Laubgehölze, Apfel- und Birnbäume, je nach Witterung bis März möglich

Was gibt es zu tun im März?

 

  • Nicht auf den Rasenflächen laufen wenn der Boden noch feucht ist (Bodenverdichtungen)
  • Vor dem Austreiben immergrüne Hecken schneiden
  • Den Rasen von Laubresten befreien
  • Schutzabdeckungen an Gehölzen entfernen
  • Umtopfen von Balkon-, Kübel- und Topfpflanzen
  • Aussaat Spinat, Erbsen, Zwiebeln, Petersilie und Möhren im Freien
  • Aussaat Gurken, Salat, Radieschen, Tomaten und Sellerie unter Glas
  • Im Gemüsebeet Kompost oberflächlich einarbeiten und Boden mit Sauzahn lockern
  • Im Kräuterbeet können jetzt Liebstöckl, Melisse oder Pfefferminze gepflanzt werden
  • Kompost unter den Obstgehölzen verteilen


Benötigte Gartenprodukte:

  • Gartenerde zum An- oder Auffüllen
  • Gartenkompost fürs Gemüsebeet
  • Rindenmulch zum Abdecken von Beeten und Hängen
  • Blumenerde zum Setzen von Stecklingen
  • Pflanzerde für Pflanzungen aller Art
  • Schotterrasensubstrat zum Anlegen von Wegen, Parkplätzen und Ruhezonen
  • Düngemulch oder Kompost zum Mulchen von Obstgehölzen

Pflanzungen von:

  • Bäume, Obst- und Ziergehölze, je nach Witterung bis April möglich

Moos im Rasen – Was tun?

An schattigen Stellen im Garten sollte daher am besten kein Rasen angelegt werden. Günstiger ist es, schattenverträgliche Stauden im Bereich von Bäumen, Sträuchern und im Schatten von Bauten zu pflanzen. Unzureichende Nährstoffversorgung kann in der Regel problemlos durch Düngung behoben werden. Zur Erkennung von Nährstoffungleichgewichten empfiehlt es sich, eine Bodenanalyse für den Rasenbereich im Garten durchführen zu lassen. Als Waldbewohner bevorzugen die meisten Moose einen eher sauren Boden. Einige wenige Moosarten treten auch an Standorten mit nicht saurem Boden auf.

Der pH-Wert als Maß für den Säuregrad eines Bodens wird bei der Bodenuntersuchung erfasst. Ein zu niedriger pH Wert lässt sich beispielsweise durch Ausbringung von Fertigkompost beheben. Bodenverdichtungen, die bereits auf der Baustelle durch den Einsatz schwerer Fahrzeuge und Maschinen entstanden sein können, stellen eine häufige Ursache für das verstärkte Auftreten der feuchtigkeitsliebenden Moose dar. Bodenverdichtungen im Untergrund verhindern, dass das Niederschlagswasser rasch versickert, so dass es zeitweise zu stauender Nässe kommen kann. Vor der Anlage eines Gartens ist eine tiefgehende Lockerung des Bodens unbedingt erforderlich. Die Zufuhr und Einarbeitung von Sand und Kompost verbessert den Wasser- und Lufthaushalt der Böden. Alternativ kann das fertige Donau-Wald Produkt Rasenfit eingesetzt werden. Hier ist der Sand bereits eingemischt. Der Rasen darf nicht zu häufig und zu tief gemäht werden, da dies das Auftreten von Moosen ebenfalls fördert. Die Schnitthöhe sollte nicht länger als 4 cm liegen, anderseits sollte eine Rasenhöhe von 6–8 cm nicht überschritten werden. (Aus Merkblatt der Bayerischen Gartenakademie an der Bay. Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Würzburg)

Eine übermäßige Moosentwicklung deutet geradezu auf ungünstige Wachstumsbedingungen für die Rasengräser hin. Moose findet man im Rasen verstärkt:

  • an schattigen Stellen
  • bei Nährstoffmangel
  • bei sauren und schweren Böden
  • wenn Bodenverdichtungen vorliegen

 

Zur Rasenpflege eignen sich folgende Donau-Wald Produkte:

  • Rasenfit
  • Premiumkompost
  • Bio- oder Grüngutkompost mit einer feinen Absiebung 

Rezepte für Brühen und Jauchen

Für Brühen weicht man frische Pflanzen in kaltes Wasser ein oder kocht sie aus. Nach zwei Tagen kann man die Brühe verwenden. Innerhalb von zwei Wochen vergärt diese Brühe zu Jauche. Die Brühe wirkt schärfer und vertreibt Schädlinge, die Jauche kräftigt die Pflanze.

Brennnessel-Brühe: 1 kg Pflanzen mit 10 Liter Wasser ansetzen, 12–24 Stunden stehen lassen, abseihen. Unverdünnt spritzen gegen Blattläuse.

Schachtelhalm-Brühe: 500 g Schachtelhalm 24 Stunden in 5 Liter kaltem Wasser ansetzen, dann 20 min. köcheln. Erkalten lassen, abseihen. Unverdünnt spritzen gegen Pilzkrankheiten und Milben.

Zwiebel-Brühe: 75 g Zwiebeln klein hacken, in 10 Liter Wasser ansetzen, nach 24 h abseihen. Unverdünnt spritzen gegen Pilzkrankheiten und Ungeziefer.

Brennnessel-Jauche: 1 kg frische Brennnesseln oder 150 g getrocknete und einige Löwenzahnblätter zerkleinern, mit je einer Hand voll Kompost, Lehmerde und Gesteinsmehl in 10 Liter Wasser ansetzen. Ca. 10 Tage gären lassen. Gebrauchsfertig, wenn der Ansatz nicht mehr schäumt. Fördert das Pflanzenwachstum, stärkt und kräftigt die Wurzeln und Blätter und wehrt Insekten ab. Die Jauche im Verhältnis 1:50 mit Wasser verdünnen und 14-tägig die Pflanzen besprühen oder den Wurzelbereich gießen.

Schachtelhalm-Jauche: 1 kg Schachtelhalm in 10 Liter Wasser 8 Tage gären lassen und abseihen. 1 Teil Jauche und 5 Teile Wasser regelmäßig auf die Pflanzen sprühen beugt Pilzkrankheiten vor.

Zwiebel-Jauche: 500 g Zwiebeln in 10 Liter Wasser 8 Tage gären lassen und abseihen. 1 Teil Jauche auf 10 Teile Wasser gießen beugt Viren und Bakterien vor.